Quarz - stonegate Natursteine

Quarz

Chemisch gesehen ist das Mineral Quarz die kristalline Verbindung von einem Silizium-Atom und zwei Sauerstoff-Atomen (SiO2). Durch seine Stabilität unter allen Druck- und Temperaturbereichen der Erdkruste ist Quarz eines der häufigsten Minerale der kontinentalen Kruste und kommt sowohl in magmatischen und metamorphen als auch in sedimentären Gesteinen vor. Seine Entstehung ist abhängig von der Quarzsättigung: Ist ein Überschuss an SiO2 im entsprechenden System vorhanden, kristallisiert Quarz.

Im Gelände lässt sich Quarz häufig an seinem glasigem bis speckigem Glanz und dem typisch muscheligem Bruch (Bruchfläche zeigt muschelähnliche Form und Struktur) erkennen. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die hohe Härte von Quarz (7 auf die der Mohsschen Härteskala), welche dazu führt, dass Quarz selbst Eisen ritzen kann. Im Normalfall ist Quarz farblos. Die große farbliche Varietät, die bei Quarz trotzdem beobachtbar ist, wird entweder durch (natürliche) radioaktive Bestrahlung verursacht (Amethyst und Rauchquarz) oder sie ist der Einlagerung winziger farbgebender Minerale geschuldet wie z.B. bei Rosenquarz und Blauquarz. Kristallographisch unterscheidet man zwischen Hoch- und Tiefquarz, wobei Hochquarz bei Temperaturen oberhalb von 573°C stabil ist (Druck= 1bar). Der Unterschied zwischen beiden Quarzphasen liegt in der Symmetrie ihrer Kristalle.

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