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Goldschmidt Konferenz 2007 - 19.-24. August 2007
Die Energie- und Stromerzeugung in Deutschland wird noch jahrzehntelang auf Kohlekraftwerke angewiesen sein. Die bei der Kohleverbrennung entstehenden Abgase aus diesen Kraftwerken, insbesondere das Kohlendioxid (CO2), sind aber extrem klimaschädlich, wenn sie nicht abgeschieden und „endgelagert“ werden.
Die großen Energieversorger arbeiten deshalb an mehr oder weniger ehrgeizigen Projekten, die sich mit der Entwicklung so genannter Clean-Coal-Kraftwerken, also CO<sub>2</sub>-freier Anlagen, zur Stromerzeugung befassen. Diese Strategie zur CO<sub>2</sub>-Abscheidung und Endlagerung ist nicht unumstritten und trifft aus verschiedenen Gründen auf, teilweise heftigen Widerstand von Umweltschützern und Klimaforschern.
Im Rahmen der GOLDSCHMIDT-KONFERENZ 2007 in Köln, einer der weltgrößten Tagung von Geowissenschaftlern im Bereich der Geochemie, findet eine Podiumsdiskussion statt, bei der die Strategien der CO<sub>2</sub>-Abscheidung für die Öffentlichkeit verständlich und zwischen Vertretern der Energiewirtschaft und Wissenschaftlern kontrovers beleuchtet und diskutiert werden.
Die Podiumsdiskussion findet im Hauptgebäude der Universität zu Köln am Mittwoch den 22.8.2007 um 15:00 Uhr bis 17.30 Uhr unter der Leitung von Pof. Dr. G. Wefer (Universität Bremen) statt.
WissenschaftlicheTeilnehmer sind neben Prof. Wefer (Universität Bremen):
H. Graßl (Max-Planck Institut für Klimaforschung)
F. Schilling (Geoforschungszentrum Potsdam)
K. Wallmann (IFM-GEOMAR)
P. Gerling (BGR)
C. Clauser (RWTH-Aachen)
sowie von der Industrie:
C. Asmuss (RWE)
D. Krause (EON)
und L. Stromberg (Vattenfall)
Die Diskussion wird in Deutsch geführt und wird aber simultan ins Englische übersetzt (Kopfhörer werden am Eingang verteilt). Die Veranstaltung ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich.
Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-koeln.de/goldschmidt oder unter Goldschmidt2007.
Stand: 26.July.2007