Granit - stonegate Natursteine

Granit

Der Granit bzw. die ihm übergeordnete Gruppe der Granitoide (granitische Gesteine), welche zusätzlich zum Granit noch weitere quarzreiche Gesteine des plutonischen Streckeisendiagramms enthalten, sind die bekanntesten und am häufigsten vorkommenden plutonischen Gesteine der kontinentalen Kruste.

Seine vorrangige Mineralogie wird dem angehenden Geologen schon durch den Merkspruch „Quarz, Feldspat, Glimmer – das vergess’ ich nimmer." ins Gedächtnis gerufen. Als plutonisches Gestein besteht der Granit mehrheitlich aus recht grob auskristallisierten Mineralen und hat eine mittlere Dichte.  Neben der Korngröße ist die Mineralogie des Granits für sein Erscheinungsbild ausschlaggebend. Das Verhältnis von mafischen (dunklen) Mineralen, vorrangig der dunkle Glimmer Biotit, zu Quarz und Feldspat ist für die Helligkeit des Gesteins verantwortlich. Einige Granite erhalten durch gewisse Mineralvariationen zusätzlich eine Farbigkeit, die z.B. durch rötlichen Kali-Feldspat (Reichenberger Granit) oder bläuliche Quarze hervorgerufen werden kann.

Im Gelände sind granitische Plutonite als massige, von einer meist regelmäßigen Klüftung durchzogene Gesteinsformationen erkennbar. Die typische runde Verwitterungsform entlang der sich durchs Gestein ziehenden Klüfte erweckt den Eindruck von aufeinandergestapelten, prallgefüllten Säcken. Wegen dieser Erscheinungsform resultiert die Kennzeichnung Wollsack-Verwitterung als typisch für den Granit.
Granit gilt als allgemein gültig pflegeleicht, was besonders im Innenbereich enorm wichtig ist. Granit kann man außerordentlich detailliert verändern. Die Oberflächengüte ist immens gut. Granit besticht mittels seiner äußerst hohen Abriebfestigkeit und auch ist gleichwohl gegenüber Säuren und Laugen resistent. Er kann umfassend eingesetzt werden.
Die Granit - Vorteile:  Kristallingesteine (Granite und auch metamorphe Natursteine) zeichnen sich außergewöhnlich durch ihre hohe Robustheit und Hohlraumstabilität sowie durch ihre geringe Temperaturempfindlichkeit aus.
Wie hart Granit ist, ersehen Sie daran, daß man ihn bis heute keinesfalls einmal mit Werkzeugen behandeln kann, die für Eisenlegierung unglaublich angebracht sind. Dem Granit kann man einzig mittels völlig speziellen Diamantwerkzeugen irgendwas anhaben.
Wird jener Granit hinterher im Wohnzimmer verbaut, ist die Verwunderung anschließend unglaublich. Eine Granit Fensterbank  mit den passenden Mauer- oder Bodenfliesen vereint, wird außerordentliche Esthetik für das Auge unter Einsatz von pflegeleichter Schlichtheit erzeugen. Im Übrigen sind auch Granit Arbeitsplatten  immens strapazierfähig gegenüber chemischer Behandlung und Näße sowie gegen starke Beanspruchung.

Damals hielt man Granit für eine Art Ur-Magma oder Urgestein. Heute verstehen wir, dass Granit folglich entstehen kann, sowie kieselsäurereiche Gesteine der Erdkruste nachhaltig genug versenkt und bei hohen Druck- und auch Temperaturbedingungen aufgeschmolzen werden.
Unter dieser Handelsbezeichnung Granit werden in der Regel sämtliche Natursteine mit granitähnlichen Eigenschaften zusammengenommen.

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