Allgemeine Gesteinskunde - stonegate Natursteine

Allgemeine Gesteinskunde

Die Gesteinskunde oder auch Petrographie ist die Wissenschaft der Gesteine, welche sich mit den physikalischen, chemischen, kristallographischen und mineralogischen Beschaffenheiten der bekannten Gesteine auseinandersetzt.

In der Natur erfolgt die erste Bestimmung (geol. Ansprache) eines Gesteins meist nach einigen wenigen Kriterien. Erste Kriterien wie Gesteinsfarbe, Reaktion mit Salzsäure (Karbonathaltige Gesteine sprudeln bei Kontakt mit HCl.), Ritzhärte, Spaltbarkeit, Bruch, Glanz und Gefüge geben Aufschluss, ob es sich bei dem Gestein um ein Magmatit,  ein Metamorphit oder ein Sediment handelt. Weitere Bestimmung der vorherrschenden  Mineralparagenese, des Gefüges und der Kristallstruktur lassen meist eine nähere Einteilung des vorliegenden Gesteins zu. Meist wird bei einer solchen Betrachtung im Aufschluss auch schon über die Entstehungsgeschichte des Gesteins oder der Gesteinsformation diskutiert. Überprägungen und Ineinanderwachsen von metamorphen Mineralen, Schüttungsrichtungen und Korngrößenwechsel in Sedimenten oder Fossilienfunde in Karbonatgesteinen geben so Anhaltspunkte, um die meist komplexe, mehrphasige Entstehungsgeschichte eines Gesteins zu enträtseln.

Um ein Gestein wirklich exakt einordnen zu können, werden im Gelände Proben eingesammelt. Je nach Fragestellung (chemische Gesteinszusammensetzung, Altersdatierung, Isotopenanalysen etc.) werden nun unterschiedlichste Verfahren angewendet, die von Dünnschliffmikroskopie bis zur Anwendung von Beschleunigungsmassenspektrometern und  Rasterelektronenmikroskopen reichen.

 

Geologisch-Mineralogischer Index:

Schalenbau der Erde

Erdzeitalter

Metamorphose von Gesteinen

Magmatische Gesteine

Tiefengesteine (Plutonite)

Sedimentgesteine

Vulkanite (Ergussgesteine)

Granit

Basalt

Tonschiefer

Schiefer

Gabbro

Gneis

Quarzit

Feldspat

Quarz

Glimmer